Blick zu den Roten Spitzen

Eines der noch sichtbaren Zeugnisse des Wirkens Friedrich I. Barbarossas in Altenburg

Blick auf die Ausgrabungen an den Roten Spitzen

Hier konnten die Archäologen in den letzten Jahren viele interessante Zeugnisse aus Barbarossas Zeiten dokumentieren
  • Herzlich willkommen
  • 2. Jahrestag der Gründung
  • Kooperationsprojekt „Wege zum Mittelalter“

Wer den Mut für den Start besitzt,
braucht für den Erfolg nur noch die Disziplin bis ans Ende zu gelangen …

Die konzeptionelle Vorarbeit für die Errichtung der Barbarossa-Stiftung ist unter Mitwirkung vieler bundesdeutscher Köpfe aus Wissenschaft, Kunst, Kultur und Wirtschaft abgeschlossen. Am 26. Februar 2015 erfolgte die Anerkennung der Barbarossa-Stiftung. Die Stiftung will ein Ort der internationalen Wissenssammlung und Vermittlung des „Erinnerungsortes Kaiser Friedrich I. Barbarossa“ sein. Dabei soll eine wissenschaftlich fundierte und moderne Sicht auf Barbarossa, das Wirken der Staufer-Dynastie in jener Zeit und die sich daraus ergebenden Entwicklungsschübe in Politik, Wissenschaft und Kunst entstehen.

2. Jahrestag der Gründung

Mit einem höchst interessanten Festvortrag des Mittelalterhistorikers PD Dr. Sebastian Steinbach feierte die Barbarossa-Stiftung den 2. Jahrestag der Gründung.
Sebastian Steinbach ist ein ausgewiesener Fachmann für numismatische Forschungen und schilderte in seinem Vortrag im Bachsaal des Altenburger Schlosses den Stand der Forschung zu dem Altenburger Stempelschneider und Münzmeister LVTEGER DE ALDENBURC. In seinen Ausführungen begab sich Steinbach auf die Spuren des wohl berühmtesten Stempelschneiders der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und des einzigen, der uns namentlich zweifelsfrei bekannt ist, da er seine Werke signierte. Am Ende seines Vortrages zeigte er mit einem kleinen kunsthistorischen Sensationsfund, der erst noch näher erforscht werden muss, dass viele Fragen zu LUTEGER noch offen sind und weitere wissenschaftliche Untersuchungen ganz unerwartete Ergebnisse hervorbringen können.
Der Abend klang mit interessanten Gesprächen und der Verkostung des neuen Jahrgangs des Barbarossa-Weines stimmungsvoll aus.

Dr. Kai-Michael Sprenger stellt das Symposium UNMÖGLICHE GESCHICHTE(N)? – KAISER FRIEDRICH I. BARBAROSSA UND DIE REFORMATION vor. PD Dr. Sebastian Steinbach während seines Vortrags im Bachsaal des Residenzschloss Altenburg

 

 

Kooperationsprojekt „Wege zum Mittelalter“ unterzeichnet

Am 6. März 2017, fand im Bachsaal des Altenburger Residenzschlosses ein kurzer Festakt statt, während dessen das Kooperationsprojekt „Wege zum Mittelalter“, das die Regionalen Aktionsgruppen Altenburger Land, Greizer Land und Kyffhäuserkreis gemeinsam umsetzen wollen, unterzeichnet. Der Vorsitzende der RAG Altenburger Land, Wolfram Schlegel und dessen Amtskollege aus Greiz, Klaus Zschiegner signierten diese Vereinbarung vor Ort, der Vorsitzende des Kyffhäuserkreises hatte seine Unterschrift aus terminlichen Gründen vorab geleistet. Der Träger dieses Projektes wird die Barbarossa-Stiftung sein, die nun die Beantragung der LEADER-Förderung forcieren wird.